Übertopf aus Wachstuch

Übertopf hört sich ja ganz anders an als „Körbchen“, von denen ich ja schon einige quasi am Fließband prodziert habe. Aus Wachstuch oder Bast, aber auch aus Leder und Alufolie. Jetzt also wieder aus Wachstuch. Aber auch nur, weil ich dieses außergewöhnliche Wachstuch gefunden habe. Gekauft habe es im Urlaub, und zwar einen halben Meter. Was dazu führte, dass ich mich den Rest des Urlaubs täglich gefragt habe, ob ich nicht doch noch etwas mehr kaufen sollte. Es ist bei 50 cm geblieben, und ich bin froh darüber, denn entstanden sind insgesamt vier Körbe – sorry: Übertöpfe – was dicke reicht. Sie tragen das, was sie sind, schon im Aufdruck, nämlich Design!

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Mir gefallen sie super. Außergewöhnliche Motive, total easy gemacht und so praktisch: abwaschbar und klein verstaubar, falls man sie mal nicht braucht.

Die Anleitung findet Ihr hier.

Und hier könnt Ihr Euch die Variante aus Leder und Kaffeetüte anschauen. Was gefällt Euch am besten?

 

Schlüsselanhänger – Guess-Style

Dreieckstäschchen habe  ich schon mehrere genäht, aber meins war mir zu kein und zu unscheinbar, um es immer auf Anhieb in meiner Handtasche zu fischen. Also musste was größeres her. Und weil ich einen Testlauf für meine Lederhandtasche brauchte, habe ich ein größeres aus Leder genäht. Was soll ich sagen: Der Testlauf ist geglückt! Das Leder im Phython-Style ist zwar nicht ganz mein Favorit, aber es musste weg 🙂

Dennoch: ich mag meinen Schlüsselanhänger, der auch noch Platz für Geld oder Kreditkarte hat, falls man mal nicht eine ganze Handtasche dabei haben will. Im Web gibt es u.a. auch unter dem Stichwort „Pyramidentasche“ eine Vielzahl von Anleitungen, daher stelle ich jetzt nicht auch noch eine ein. Aber ich werbe dafür, sie aus Leder zu fertigen! Sogar das Einfädeln des Reißverschlussschiebers ging einfacher als mit Stoff, denn das Leder bietet einfach mehr Stabilität und Festigkeit! Meine Pyrmidentasche erinnert ein wenig an Guess, der Reißverschluss ist grau, der Schieber in orange. Ich finde, das passt gut. Was meint Ihr?

 

 

Lederarmband

Ich gebe es zu: Ich bin im Lederwahn.  Aber seit ich die Handtasche genäht habe, kommen mir noch 100 Ideen, was ich mit meinen Lederresten anstellen könnte. Eine Antwort: ein Lederarmband. Dafür habe ich einen Magnetverschluss gekauft und zwei Päckchen Musterbeutelklammern mit Motiv. Sie kosteten gerade einmel einen Euro. Die hatte ich schon mal gesehen, fand sie interessant, hatte sie aber nicht mitgenommen. Erst später ist mir eingefallen, wofür ich sie verwenden kann. Sicher habt Ihr schon mal Lederarmbänder gesehen, die mit einer Art Ziernieten versehen sind. Das wollte ich mit den Musterbeutelklammern günstig nachbauen.

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Lederhandtasche

Nach zwei sehr einfachen Projekten kommt jetzt mal was etwas komplizierteres und gleichzeitig dennoch verblüffend einfaches. Ich hatte die Idee einer größeren Handtasche mit Shopper-Funktion und dafür Velourslederimitat und Stoff vorgesehen. Auf halbem Weg ist mir dann der Gedanke gekommen, dass ich die Tasche doch auch aus Leder machen könnte. Und am Ende kam es auch so, ich sag’s Euch, ich bin super zufrieden und mega stolz. Aber der Reihe nach:

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Geschenkband selbstgemacht

Nach Ostern ist vor dem nächsten Fest, und falls Ihr dafür ein individuelles Geschenkbändchen braucht, habe ich hier eine kleine Anleitung. Was Ihr dafür braucht, sind lediglich ein paar feste Papiere. Ich habe äußere Magazinseiten dafür verwendet. Man bekommt Sie oft in toller Ausführung in Hochglanz und eignen sich sehr gut zum Ausstanzen. Womit wir schon bei der zweiten Zutat sind.

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Osterhühner

Den meteorologischen Frühlingsanfang haben wir schon hinter uns, Ostern ist in Sichtweite. Zeit, sich um die Deko zu kümmern. Ich habe mich für zweidimensionale Hühner entschieden. Eine sehr entspannende Arbeit, das Biegen des Drahtes klappt ganz entspannt beim Fernsehgucken. Und das Kleben ist auch sehr einfach. Diese beiden Schritte beschreiben schon im wesentlichen, was zum Herstellen des Federviehs notwendig ist.

Ich habe weichen, dünnen Draht abgeschnitten und daraus Körper und Kopf der Hühner geformt. Dass diese ein wenig aus der Form geraten sind, ist beabsichtigt. Ich finde, das gibt den Gestalten erst den richtigen Charme. Auch habe ich das Zeitungspapier bewusst gewählt. Wer will, kann natürlich auch schöne Papiere verwenden. Die Beine und Füße habe ich aus einem zweiten Stück Draht geformt: Draht halbieren, zweimal um den unteren Bauch knicken und die Füße formen, indem man sie einfach zu einem Kringel dreht. Leider habe ich erst beim siebten Huhn daran gedacht, auf dem Rücken eine Öse zum aufhängen einzudrehen. Wenn Ihr sie also hängen wollt, ist eine Öse wichtig.

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Schuhschrank im Mexiko-Style mit Kronkorken

Zwei alte, sehr einfache Schränke (Marke Ersteinrichter) standen schon seit Jahren sinnlos im Keller rum. Genauso lang hatte ich schon die Idee mit den Schuhschränken, die ich so ähnlich schon mal vor Jahren in einer Zeitschrift gesehen hatte. Und etwa die gleiche Zeit lang sammelten wir Kronkorken. Als die Sammelbehälter überliefen, war es  höchste Zeit, Schränke und Idee endlich zu vereinen.

Bei der Lagerung im Keller hat der Zahn der Zeit schon ordentlich an den Schränken genagt. Die Oberflächen  waren angegriffen und aufgeraut, so dass ich mir das Abschleifen gespart habe und gleich die Farbe frei Hand aufgezeichnet habe. Eine Vorstellung hatte ich in etwa noch im Kopf und so habe ich mich einfach getraut, florale und grafische Muster zu mixen, wobei ich jedes Musterfeld nach und nach angemalt habe. Die Schranktüren habe ich nicht ausgebaut, ich weiß auch nicht, ob das möglich gewesen wäre. Die Farben benötigten nach ausreichender Trockenzeit teilweise einen mehrfachen Farbauftrag.

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Schreibtischlampe mit Dynamo

Für diese stylische Lampe brauchte mein Mann zwei wesentliche Bestandteile: eine Fahrradlampe, die nicht mehr ganz so taufrisch, aber dafür sehr schön ist. In einem Fahrradladen habe ich sie für schlappe 10,– € erstanden, das passende Stativ hielt mal eine Minox-Kamera fest. Zusammen ergeben beide Teile eine super dekorative Designlampe.

Die Montageöse der Lampen-Dynamokombination wurde einfach an das Stativ montiert, ein alter 6-Volt-Transformator unserer ausgedienten Telefonanlage sorgt über einen Schalter und den fachmännsichen Anschluss für die Stromversorgung.

Anhänger für DIY-Geschenke

Verschenken hat jetzt ja gerade Hochsaison. Ich pimpe meine Präsente gerne mit einem extra gestalteten Anhänger, was dem Geschenk immer einen wertigen Eindruck verpasst. Dafür reiße ich aus Zeitschriften Seiten raus, bei denen mir das schöne Design ins Auge springt. Diese  Ausschnitte schneide ich in Streifen. Passend dazu schneide ich noch einen Streifen aus Packpapier aus, bestempele ihn mit „Handmade with love“ und schreibe auf den Packpapierstreifen noch was Wissenswertes zum geschenkten Artikel. Bei einem gestrickten oder genähten Teil kann das die Angabe des Materials oder der Waschanleitung sein. Oder der Name des Beschenkten. Oder was immer Ihr wollt. Alle Teile lochen und auffädeln, und am Geschenk befestigen.

Meine Anhänger zieren Schmuckstücke, die ich hier gesehen habe. Danke für die tolle Idee an Pauline von „Mein Fenster zur Welt“ 🙂

 

 

Weihnachtswichtel mit Frisur

Im vorigen Post hab ich Euch schon einen Teil meiner weihnachtlichen Holzdeko gezeigt.Hier hab ich noch eine Ergänzung dazu: Wichtel mit Frisur 😉

Nehmt eine Holzleiste aus dem Baumarkt und sägt sie mit einer Handsäge in Höhe des gedachten „Haaransatzes“ zur Hälfte ein. Legt dann die Holzleiste z.B. über Euer Knie und brecht die Leiste vollends durch. Das ergibt dann den unorthodoxen Haarschnitt. Angemalt kommt dieser noch viel besser zur Geltung.