Shopper mit Monstera-Applikation

Heute habe ich einen super geräumigen, sommerlichen Shopper mit Filzapplikation genäht. Er ist wirklich schnell genäht und macht echt was her.

Die verwendeten Materialen sind Leinen, Filz, Leder und ein Schlauch aus dem Baumarkt. Der Stoff ist ein alter Schrankvorhang, den es mal bei Ikea gab, Ihr könnt aber natürlich jeden robusten Stoff dafür verwenden, ganz wie Ihr wollt.

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Einfache Geld oder Kreditkartentasche

Ein verregneter Sonntag und die Lust zu nähen brachten mich auf die Seite von Andi. Dort hatte ich erst kürzlich die hübsche „einfache Geldtasche“ entdeckt. Ein echt schöner Entwurf, den man wirklich leicht nacharbeiten kann. Meine Tasche unterscheidet sich neben der Wahl des Leders auch in zwei weiteren Punkten: ich habe meine Tasche mit der Nähmaschine genäht und die diagonale und eine Außenkante mit einem kleinen Streifen farbigen Filz unterlegt. Auch hier gilt: sehr einfach und ruckzuck erledigt, Ihr habt sofort ein Erfolgeserlebnis.

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Tasche aus Kaffeetüten

Seit Jahren gehe ich in der Mittagspause immer mal wieder zum gleichen Bäcker doch erst jetzt ist mir aufgefallen, dass es dort ausgesprochen schöne Kaffeeverpackungen gibt.

Die netten Damen in der Bäckerei haben mir ein paar leere Tüten zurück gelegt und ich habe daraus mal wieder einen Kulturbeutel gemacht. Ich habe das Material mit Bucheinschlagfolie (die man für Schulbücher verwendet) beklebt. Die Kaffeefolie ist zwar schon robst genug, aber mit der Folie versiegele ich die Oberfläche noch ein bisschen und sorge dafür, dass das schöne Motiv lange erhalten bleibt. Durch die Standfestigkeit spare ich mir auch ein Vlies zur Verstärkung. Ich habe lediglich ein Baumwollfutter eingenäht.

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Anleitung Kosmetiktasche

Damit die elend langen Waschzettel in den Kleindungsstücken nicht nerven, schneide ich sie immer ab. Kürzlich fragte ich mich, ob sich daraus nicht noch was machen ließe und ob einem Patchwork aus Waschzetteln ein gewisser Charme zu entlocken sei. Wie immer kommt es auf den Versuch an, so dass ich kurzerhand meine Kleider auf Waschzettel untersucht, sie abgeschnitten und gesammelt habe – bis sie für eine kleine Tasche reichten.
Daher ist das, was ihr hier seht kein fertig gekaufter Patchworkstoff sondern ein akribisch aneinander gefügtes Patchwork aus einzelnen Zetteln.

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Flickenteppichtasche

Es ist Sommer, es ist heiß und eigentlich hat man keine Lust auf Arbeiten an der Nähmaschine. Gleichzeitig aber viel mehr Lust auf Baden. Das Schwimmbad lockt, der See oder gleich sogar die frische Brise am Meer. Die Schwimmsachen könnt Ihr perfekt in dieser geräumigen Tasche aus einem Flickenteppich verstauen.  Die Tasche transportiert aber auch bereitwillig Euer Baguette oder den Getränkevorrat zur nächsten Beach-Party. Ihr braucht Euch auch dafür auch nicht an die Nähmaschine setzen – jedenfalls nicht an Eure.

Die Zutaten sind sehr überschaubar. Ihr braucht:

  • einen Flickenteppich (meiner hat das Maß 60 x 90 cm)
  • einen alten Ledergürtel
  • einen super freundlichen Schuster 🙂

Als ich meine Ledertasche genäht habe, habe ich für die Arbeitsschritte, die meine Maschine nicht geschafft hat, auch schon die Dienste meines Schusters in Anspruch genommen. Auch dieses Mal hat er mir mit seiner robusten Nähmaschine gene ausgeholfen. Wobei „Aushelfen“ vielleicht doch nicht weit genug gegriffen ist. Genau genommen, hat er meine Tasche komplett genäht:

  • Teppich zur Hälfte geschlagen und die beiden Seitennähte geschlossen
  • Boden abgenäht (wie bei meiner Ledertasche gezeigt)
  • Gürtel in der Hälfte durchgeschnitten und als Griffe angenäht.

Das war es schon! Ist es trotz Hilfe jetzt noch ein DIY-Projekt? 🙂

Der Teppich war ein Schnäppchen, der Gürtel noch in meinem Bestand und auch mit Trinkgeld für den Schuster ist dies eine sehr preiswerte, robuste und rundum tolle Tasche geworden. Sie wird mich sicher einige Jahre begleiten. Alles Gründe für Euch, sie einfach nachzumachen!

 

Plastiktütentasche

Ein-Euro-Läden sind manchmal wahre Material-Fundgruben für kreative Ideen. In eben solch einem Shop habe ich  vor Monaten eine Tischddecke aus Pastik gefunden. Nachdem diese Decke originalverpackt einige Monate in meinem Schrank gut ablagerte, war auch bei mir der Gedanke gereift, was daraus werde sollte: eine Einkaufstasche!

Die ursprüngliche Idee bekam ich von Blanca vom Blog „Kleine Kleinigkeiten“. Damals, noch bevor ich nicht mal daran gedacht hatte, jemals selbst zu bloggen, gefiel mir schon ihr Müllbeutelbeutel super gut. Damals ist meine blaue Tasche – auch ausschließlich aus Müllbeuteln –  entstanden, die ich mangels Blog nicht bloggen konnte 😉

In Anlehnung an Blancas Idee und meinem gelungenen Prototypen habe ich den jetzigen Shopper zuerst per Bügeleisen zusammengeschweißt und dann genäht. Neben der erwähnten Plastiktischdecke und einigen weiteren Müllbeuteln zur Stabilisation ist noch ein Textilband zum Einsatz gekommen, mit dem ich die obere, umgeklappte Kante abgesteppt habe. Die Bilder zeigen die Zutaten und einige Arbeitsschritte.

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Shopper aus Wurstgarn mit Stickerei

Ich mag es, für meine Entwürfe Materialien zu verwenden, die für diese nicht ganz üblich sind. Wenn ich mehrere Materialien einsetze und  die zueinander in einem gewissen Kontrast stehen, find ich das noch besser. Ich habe also eine robuste Tasche machen wollen. Wurstgarn zum Häkeln von Körben zu verwenden gibt es schon, also hab ich mich mal für’s Stricken entschieden. Geht schneller, verbraucht  nicht so viel Garn und ist für eine Tasche auch leichter.

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