Jeansübertopf

Nachdem meine Kakteen wegen des kühlen Wetters nicht mehr draußen bleiben konnten, durften sie ins Wohnzimmer – aber nicht ohne Übertopf. Weil ich keine passenden hatte und die Kakteen zudem in unterschiedlich großen Plastiktöpfen steckten, musste eine Idee her. Die fand ich in der Kombination von Jeans und Kaktus. Dazu habe ich alte Jeanshosenreste verwendet.

Wenn Euch die Farbwahl von kaktusgrün und jeansblau auch so gut gefällt wie mir, zeige ich Euch hier, wie Ihr die Übertöpfe fix nacharbeiten könnt. Das geht wirklich ganz schnell, denn genau wie bei meinen Topflappen kommt es hier nicht auf das fachmännische Verarbeiten an. Ganz im Gegenteil: es darf gerne wieder freestyle gearbeitet werden.

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Tasche aus Kaffeetüten

Seit Jahren gehe ich in der Mittagspause immer mal wieder zum gleichen Bäcker doch erst jetzt ist mir aufgefallen, dass es dort ausgesprochen schöne Kaffeeverpackungen gibt.

Die netten Damen in der Bäckerei haben mir ein paar leere Tüten zurück gelegt und ich habe daraus mal wieder einen Kulturbeutel gemacht. Ich habe das Material mit Bucheinschlagfolie (die man für Schulbücher verwendet) beklebt. Die Kaffeefolie ist zwar schon robst genug, aber mit der Folie versiegele ich die Oberfläche noch ein bisschen und sorge dafür, dass das schöne Motiv lange erhalten bleibt. Durch die Standfestigkeit spare ich mir auch ein Vlies zur Verstärkung. Ich habe lediglich ein Baumwollfutter eingenäht.

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Anleitung Kosmetiktasche

Damit die elend langen Waschzettel in den Kleindungsstücken nicht nerven, schneide ich sie immer ab. Kürzlich fragte ich mich, ob sich daraus nicht noch was machen ließe und ob einem Patchwork aus Waschzetteln ein gewisser Charme zu entlocken sei. Wie immer kommt es auf den Versuch an, so dass ich kurzerhand meine Kleider auf Waschzettel untersucht, sie abgeschnitten und gesammelt habe – bis sie für eine kleine Tasche reichten.
Daher ist das, was ihr hier seht kein fertig gekaufter Patchworkstoff sondern ein akribisch aneinander gefügtes Patchwork aus einzelnen Zetteln.

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Plastiktütentasche

Ein-Euro-Läden sind manchmal wahre Material-Fundgruben für kreative Ideen. In eben solch einem Shop habe ich  vor Monaten eine Tischddecke aus Pastik gefunden. Nachdem diese Decke originalverpackt einige Monate in meinem Schrank gut ablagerte, war auch bei mir der Gedanke gereift, was daraus werde sollte: eine Einkaufstasche!

Die ursprüngliche Idee bekam ich von Blanca vom Blog „Kleine Kleinigkeiten“. Damals, noch bevor ich nicht mal daran gedacht hatte, jemals selbst zu bloggen, gefiel mir schon ihr Müllbeutelbeutel super gut. Damals ist meine blaue Tasche – auch ausschließlich aus Müllbeuteln –  entstanden, die ich mangels Blog nicht bloggen konnte 😉

In Anlehnung an Blancas Idee und meinem gelungenen Prototypen habe ich den jetzigen Shopper zuerst per Bügeleisen zusammengeschweißt und dann genäht. Neben der erwähnten Plastiktischdecke und einigen weiteren Müllbeuteln zur Stabilisation ist noch ein Textilband zum Einsatz gekommen, mit dem ich die obere, umgeklappte Kante abgesteppt habe. Die Bilder zeigen die Zutaten und einige Arbeitsschritte.

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Übertopf aus Wachstuch

Übertopf hört sich ja ganz anders an als „Körbchen“, von denen ich ja schon einige quasi am Fließband prodziert habe. Aus Wachstuch oder Bast, aber auch aus Leder und Alufolie. Jetzt also wieder aus Wachstuch. Aber auch nur, weil ich dieses außergewöhnliche Wachstuch gefunden habe. Gekauft habe es im Urlaub, und zwar einen halben Meter. Was dazu führte, dass ich mich den Rest des Urlaubs täglich gefragt habe, ob ich nicht doch noch etwas mehr kaufen sollte. Es ist bei 50 cm geblieben, und ich bin froh darüber, denn entstanden sind insgesamt vier Körbe – sorry: Übertöpfe – was dicke reicht. Sie tragen das, was sie sind, schon im Aufdruck, nämlich Design!

Wachstuchübertopf1_tiny

Wachstuchübertopf2_tiny

Mir gefallen sie super. Außergewöhnliche Motive, total easy gemacht und so praktisch: abwaschbar und klein verstaubar, falls man sie mal nicht braucht.

Die Anleitung findet Ihr hier.

Und hier könnt Ihr Euch die Variante aus Leder und Kaffeetüte anschauen. Was gefällt Euch am besten?

 

Lederutensilo

Für Utensilos oder Aufbewahrungskörbchen habe ich offenbar eine Schwäche. Denn als mir letztens noch ein Stück handschuhweiches Leder in die Hände fiel, war mir gleich klar, was daraus werden sollte. Weil das weiche Leder keinen Stand hat, habe ich es mit der leeren Kaffeetüte gefüttert. (Von diesen Tüten sammele ich gerade noch viele. Ich halte Euch auf dem Laufenden, was daraus werden wird 😉

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