Plastiktütentasche

Ein-Euro-Läden sind manchmal wahre Material-Fundgruben für kreative Ideen. In eben solch einem Shop habe ich  vor Monaten eine Tischddecke aus Pastik gefunden. Nachdem diese Decke originalverpackt einige Monate in meinem Schrank gut ablagerte, war auch bei mir der Gedanke gereift, was daraus werde sollte: eine Einkaufstasche!

Die ursprüngliche Idee bekam ich von Blanca vom Blog „Kleine Kleinigkeiten“. Damals, noch bevor ich nicht mal daran gedacht hatte, jemals selbst zu bloggen, gefiel mir schon ihr Müllbeutelbeutel super gut. Damals ist meine blaue Tasche – auch ausschließlich aus Müllbeuteln –  entstanden, die ich mangels Blog nicht bloggen konnte 😉

In Anlehnung an Blancas Idee und meinem gelungenen Prototypen habe ich den jetzigen Shopper zuerst per Bügeleisen zusammengeschweißt und dann genäht. Neben der erwähnten Plastiktischdecke und einigen weiteren Müllbeuteln zur Stabilisation ist noch ein Textilband zum Einsatz gekommen, mit dem ich die obere, umgeklappte Kante abgesteppt habe. Die Bilder zeigen die Zutaten und einige Arbeitsschritte.

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Übertopf aus Wachstuch

Übertopf hört sich ja ganz anders an als „Körbchen“, von denen ich ja schon einige quasi am Fließband prodziert habe. Aus Wachstuch oder Bast, aber auch aus Leder und Alufolie. Jetzt also wieder aus Wachstuch. Aber auch nur, weil ich dieses außergewöhnliche Wachstuch gefunden habe. Gekauft habe es im Urlaub, und zwar einen halben Meter. Was dazu führte, dass ich mich den Rest des Urlaubs täglich gefragt habe, ob ich nicht doch noch etwas mehr kaufen sollte. Es ist bei 50 cm geblieben, und ich bin froh darüber, denn entstanden sind insgesamt vier Körbe – sorry: Übertöpfe – was dicke reicht. Sie tragen das, was sie sind, schon im Aufdruck, nämlich Design!

Wachstuchübertopf1_tiny

Wachstuchübertopf2_tiny

Mir gefallen sie super. Außergewöhnliche Motive, total easy gemacht und so praktisch: abwaschbar und klein verstaubar, falls man sie mal nicht braucht.

Die Anleitung findet Ihr hier.

Und hier könnt Ihr Euch die Variante aus Leder und Kaffeetüte anschauen. Was gefällt Euch am besten?

 

Schlüsselanhänger – Guess-Style

Dreieckstäschchen habe  ich schon mehrere genäht, aber meins war mir zu kein und zu unscheinbar, um es immer auf Anhieb in meiner Handtasche zu fischen. Also musste was größeres her. Und weil ich einen Testlauf für meine Lederhandtasche brauchte, habe ich ein größeres aus Leder genäht. Was soll ich sagen: Der Testlauf ist geglückt! Das Leder im Phython-Style ist zwar nicht ganz mein Favorit, aber es musste weg 🙂

Dennoch: ich mag meinen Schlüsselanhänger, der auch noch Platz für Geld oder Kreditkarte hat, falls man mal nicht eine ganze Handtasche dabei haben will. Im Web gibt es u.a. auch unter dem Stichwort „Pyramidentasche“ eine Vielzahl von Anleitungen, daher stelle ich jetzt nicht auch noch eine ein. Aber ich werbe dafür, sie aus Leder zu fertigen! Sogar das Einfädeln des Reißverschlussschiebers ging einfacher als mit Stoff, denn das Leder bietet einfach mehr Stabilität und Festigkeit! Meine Pyrmidentasche erinnert ein wenig an Guess, der Reißverschluss ist grau, der Schieber in orange. Ich finde, das passt gut. Was meint Ihr?

 

 

Lederarmband

Ich gebe es zu: Ich bin im Lederwahn.  Aber seit ich die Handtasche genäht habe, kommen mir noch 100 Ideen, was ich mit meinen Lederresten anstellen könnte. Eine Antwort: ein Lederarmband. Dafür habe ich einen Magnetverschluss gekauft und zwei Päckchen Musterbeutelklammern mit Motiv. Sie kosteten gerade einmel einen Euro. Die hatte ich schon mal gesehen, fand sie interessant, hatte sie aber nicht mitgenommen. Erst später ist mir eingefallen, wofür ich sie verwenden kann. Sicher habt Ihr schon mal Lederarmbänder gesehen, die mit einer Art Ziernieten versehen sind. Das wollte ich mit den Musterbeutelklammern günstig nachbauen.

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