Weihnachtsposter

Ein großer Bogen Tonpapier und ein Teppichmesser – das sind die Zutaten für dieses stylische Poster zu Weihnachten.

Hierzu braucht Ihr pro Tannenbaum lediglich wenige Schnitte mit dem Teppichmesser auszuführen: einen senkrechten Schnitt von der Baumspitze zu dem Fuß, einen wagrechten Schnitt vom rechten zum linken untersten Punkt des Weihnachtsbaums, und dann drei kleine Schnitte, um den Fuß auszuschneiden. Auf der Rückseite des Kartons habe ich die Schnitte mit dünnen Bleistiftlinien markiert. Wenn Ihr alle Bäume fertig geschnitten habt, dreht den Karton um und biegt die beiden Baumhälften leicht nach außen. Fertig ist das Poster.

  

Eigentlich wollte ich es so aufhängen, wie es von Christine hier gezeigt wird. Weil ich leider auf die Schnelle kein Magnetband bekommen konnte, und die Zeit bis Weihnachten rast, habe ich es schlicht mit Pins an der Wand befestigt. Für das Papier habe ich lediglich 2,– € ausgegeben.

Hier nochmal eine Detailaufnahme:

Mit einer Hinterleuchtung sähe es bestimmt auch gut, also einer kleinen Lichterkette.

 

 

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Weihnachtsdeko aus Holz und Draht

Einen echt schnellen und gleichzeitig sehr dekorativen weihnachtlichen Wandschmuck zeige ich Euch heute. Was Ihr dafür braucht, seht Ihr auf diesem Foto:

Zunächst ein Holzbrettchen, gerne verwittert und am besten dunkel gefärbt. Ich habe ein Stück Treibholz aus dem Rhein verwendet. Dazu noch ein paar Nägelchen und Basteldraht in gleicher Farbe. Ich habe mich für Messing entschieden. Dann noch einen kleinen Hammer und schon kann es los gehen.

Markiert die Eckpunkte eines nur sehr skizzenhaften Baumes, also die Spitze, die unteren Enden und den Stamm mit sieben Punkten. Ich habe dazu einfach einen Kugelschreiber verwendet. In jeder dieser Markierungen klopft Ihr mit dem Hammer einen Nagel ein und zwar nur so tief, dass noch ca. ein Zentimeter aus dem Holzbrett rausragt. Jetzt nehmt Ihr den Draht, wickelt ihn zwei,- dreimal um den Nagel der Baumspitze um ihn ein wenig zu fixieren und führt den Draht anschließend um die folgenden Nägel herum, also um die untere Ecke und die Nägel, die den Stamm formen, bis Ihr wieder an der oberen Spitze angelangt seid. Auf diese Weise bildet sich der stilisierte Tannenbaum heraus. Diesen Vorgang wiederholt Ihr jetzt ca. fünf  Mal immer im Kreis herum, so dass sich der Baum immer deutlicher zeigt. Wenn Ihr zufrieden seid, endet wieder an der oberen Spitze, verwickelt und verknotet die beiden Enddrähte und schneidet sie knapp ab oder lasst sie stehen und verdreht sie ein bisschen. Letzteres habe ich gemacht.

Bis dahin hat es gerade mal fünf Minuten gedauert. Und das war das Ergebnis:

Da mein Brett ganz schön groß ist, kam mir das Verhältnis von Baum zu Brett noch nicht ganz stimmig vor. Mit einem kleineren Brett wärt Ihr aber jetzt schon fertig.

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Jeansübertopf

Nachdem meine Kakteen wegen des kühlen Wetters nicht mehr draußen bleiben konnten, durften sie ins Wohnzimmer – aber nicht ohne Übertopf. Weil ich keine passenden hatte und die Kakteen zudem in unterschiedlich großen Plastiktöpfen steckten, musste eine Idee her. Die fand ich in der Kombination von Jeans und Kaktus. Dazu habe ich alte Jeanshosenreste verwendet.

Wenn Euch die Farbwahl von kaktusgrün und jeansblau auch so gut gefällt wie mir, zeige ich Euch hier, wie Ihr die Übertöpfe fix nacharbeiten könnt. Das geht wirklich ganz schnell, denn genau wie bei meinen Topflappen kommt es hier nicht auf das fachmännische Verarbeiten an. Ganz im Gegenteil: es darf gerne wieder freestyle gearbeitet werden.

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Baumgarderobe

Wir haben renoviert. Neben dem Kraftakt, der so eine Aktion auch immer mit sich bringt, haben wir aber auch die Gelegenheit genutzt, die Ideen, die schon lange in uns schlummern, umzusetzen. Eine davon ist unsere neue Garderobe. Eigentlich war es höchste Zeit dafür, denn wir hatten tatsächlich noch nie eine. Unsere Klamotten hingen immer über einer Staffelei im Flur. Die hat nun endlich ausgedient, bzw. darf sich ihrer eigenen Bestimmung erfreuen. Doch das ist ein anderes Thema.

Vor Monaten habe ich einen Mandelstrauch im Garten gestutzt, der schon eher ein Baum war. Schon damals habe ich einige Äste beiseite gelegt. Die haben jetzt ihren großen Auftritt.

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Einfache Geld oder Kreditkartentasche

Ein verregneter Sonntag und die Lust zu nähen brachten mich auf die Seite von Andi. Dort hatte ich erst kürzlich die hübsche „einfache Geldtasche“ entdeckt. Ein echt schöner Entwurf, den man wirklich leicht nacharbeiten kann. Meine Tasche unterscheidet sich neben der Wahl des Leders auch in zwei weiteren Punkten: ich habe meine Tasche mit der Nähmaschine genäht und die diagonale und eine Außenkante mit einem kleinen Streifen farbigen Filz unterlegt. Auch hier gilt: sehr einfach und ruckzuck erledigt, Ihr habt sofort ein Erfolgeserlebnis.

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Herzpost zum Muttertag

Wann habt Ihr das letzte Mal einen Brief geschrieben?
Lange her, was?
Wenn nicht zum Muttertag, wann dann?
Mein Vorschlag ist ein besonders einfach aber gleichzeitig liebevoll gestalteter Brief.
Den habt Ihr in fünf Minuten fertig gestellt, Eure Mutter dafür aber lange glücklich gemacht.
So geht’s:
Aus einem Stück roten Filz ein kleines Herz zuschneiden und oben mittig auf einem Briefbogen oder der Rückseite eines Kuverts festnähen. Ich habe das mit weißem Garn und mit meiner Nähmaschine ruckzuck umgesetzt, was völlig problemlos ging. Einmal im Zickzack, einmal im Geradeaus-Stich.

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Tasche aus Kaffeetüten

Seit Jahren gehe ich in der Mittagspause immer mal wieder zum gleichen Bäcker doch erst jetzt ist mir aufgefallen, dass es dort ausgesprochen schöne Kaffeeverpackungen gibt.

Die netten Damen in der Bäckerei haben mir ein paar leere Tüten zurück gelegt und ich habe daraus mal wieder einen Kulturbeutel gemacht. Ich habe das Material mit Bucheinschlagfolie (die man für Schulbücher verwendet) beklebt. Die Kaffeefolie ist zwar schon robst genug, aber mit der Folie versiegele ich die Oberfläche noch ein bisschen und sorge dafür, dass das schöne Motiv lange erhalten bleibt. Durch die Standfestigkeit spare ich mir auch ein Vlies zur Verstärkung. Ich habe lediglich ein Baumwollfutter eingenäht.

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Anleitung Kosmetiktasche

Damit die elend langen Waschzettel in den Kleindungsstücken nicht nerven, schneide ich sie immer ab. Kürzlich fragte ich mich, ob sich daraus nicht noch was machen ließe und ob einem Patchwork aus Waschzetteln ein gewisser Charme zu entlocken sei. Wie immer kommt es auf den Versuch an, so dass ich kurzerhand meine Kleider auf Waschzettel untersucht, sie abgeschnitten und gesammelt habe – bis sie für eine kleine Tasche reichten.
Daher ist das, was ihr hier seht kein fertig gekaufter Patchworkstoff sondern ein akribisch aneinander gefügtes Patchwork aus einzelnen Zetteln.

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Lampe mit Holzsockel und Retro-Glühbirne

Licht an!
Im Museumsshop von Es Balluard auf Palma de Mallorca stand quasi diese Lampe zum Kauf. Warum kaufen, wenn Selbermachen viel mehr Spaß macht? Die Retro-Glühbirne kannte ich bis dahin nicht, aber wie es der Zufall wollte, sind wir in Palma an einer Haltestelle ausgestiegen, bei der 50 m weiter ein Lampenladen war, der eine sehr große Auswahl dieser Glühbirnen hat. Zuhause habe ich festgestellt, dass es sie auch hier überall gibt, aber so hat unsere Lampe noch eine schöne Geschichte.

Den Holzbalken, von dem ein nahezu quadratisches Stück den Sockel bildet, hatte ich schon sehr lange. Meine Idee war ursprünglich mal, sie in den Boden einzulassen und eine Skulptur darauf zu befestigen. Das habe ich bis heute nicht gemacht, also wurde der Balken kurzerhand gestuzt und ein Stück in der Größe von ca. 10 x 10 cm abgesägt. Mein Mann hat in der Größe der Lampenfassung ein Loch in diesen Sockel gebohrt und von außen wiederum einen kleinen Tunnel angebracht, der in das große Loch mündet und der als Führung für das Kabel dient. Dann musste nur noch das Kabel dort eingeführt, mit der Fassung verbunden werden und die Glühbirne eingeschraubt werden. A propos Kabel: eigentlich wollten wir ein Textilkabel dafür verwenden, aber das Kabel unseres alten Bügeleisens eignete sich nicht dafür.

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